Obertauern 2009

Ostersonntag, strahlend blauer Himmel, 22 °C, gelbe Forsythien in jedem Garten. Da kostet es doch den Einen oder Anderen der 45 Skihasen Überwindung, nochmals in den Schnee aufzubrechen. Von Wolfstein bis 10 km vor Obertauern keine Wolke und auch kein weißer Belag – sollte das Internet alle getäuscht haben? Gibt es nun 3,35 m Schnee oder ist das nur ein schlechter Touristenlockruf? An den letzten Kurven des Radstädter Tauernpasses wurde es immer ruhiger in den Autos, die Spannung stieg. Und – wenige Meter vor dem Ortsschild des Skiortes begann die Erde weiß zu werden! Ein Weiß in gleißend hellem Sonnenlicht! So war das auch die folgenden vier Tage – ohne tiefschwarze Sonnenbrillen und ohne Lichtschutzfaktor 40 nicht auszuhalten. Alle waren sich einig: man hatte sich das nach einem halben Jahr im Lautertaler Schattendasein verdient!

Obertauern im Salzburger Land liegt auf 1.700 m und gilt als schneesicherer Höhepunkt in dieser Skiregion. Es erschließt sich bis auf 2.500 m und bietet auch eine der steilsten Pisten Österreichs, die „Gamsleiten“. Die Tauernrunde lässt sich in drei Schwierigkeitsgraden bewältigen und die urigen Hütten erfordern teilweise „geübte Einkehrschwünge“. Auch die Jungskihasen brachten die alten Kampfskihasen dieses Mal wieder schwer ins Grübeln. Die Einsicht wächst, dass der „Kampf“ gegen die Jungen nicht mehr lange gewonnen werden kann. Nun - die Skihasenväter werden sich eben was Neues ausdenken!

Sportlichen Ehrgeiz erweckte die Geschwindigkeitsmessstrecke mit echter Radarfalle. Geschwindigkeiten zwischen 65 und 95 km/h wurden am Abend gehandelt und die Fototrophäe gleich mit bewundert. Zum Herauskitzeln des einen oder anderen Stundenkilometers entstanden auch manch „heimliche Trainingseinheiten“.

 

      

 

 

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